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Gebietsentwicklung des Landkreises Verden
Der Landkreis Verden geht in seinen heutigen Grenzen im Wesentlichen auf die Kreisreform von 1932 zurück. In diesem Jahr wurden die aus den Ämtern Achim und Verden hervorgegangenen gleichnamigen Altkreise zu einer Verwaltungseinheit zusammengelegt. Gleichzeitig wurde dadurch eine jahrhundertealte territoriale Trennungslinie beseitigt, die im Mittelalter als Diözesan-Grenze zwischen dem Erzbistum Bremen und dem Bistum Verden und schließlich als Grenze zwischen den Herzogtümern Bremen und Verden festgelegt war.
Aus dem neu gebildeten Landkreis Verden wurden im Jahre 1939 die bereits zu Vorstädten gewordenen Gemeinden Hemelingen, Arbergen und Mahndorf ausgegliedert und an das Land Bremen bzw. die Stadt Bremen abgetreten. Durch die bisher letzte Kreisreform in den 70er Jahren wurde das Kreisgebiet um die ehemalige Gemeinde Hülsen aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel, um kleinere Gebietsteile aus dem ehemaligen Landkreis Grafschaft Hoya sowie um das frühere Braunschweigische Amt Thedinghausen erweitert.
Quelle: www.landkreis-verden.de |